Behandlung

Einleitung: Diodenlaser-Haarentfernung

Die Haarentfernung mit dem Diodenlaser gehört heute zu den effektivsten Methoden, um unerwünschte Haare langfristig zu reduzieren. Dabei wird gebündeltes Licht mit einer bestimmten Wellenlänge auf die Haut abgegeben. Dieses Licht wird vom Farbstoff im Haar aufgenommen und bis zur Haarwurzel geleitet. Dort entsteht Wärme, die die Haarwurzel gezielt schädigt. Dadurch kann das Haar deutlich langsamer oder teilweise gar nicht mehr nachwachsen.

Der grosse Vorteil des Diodenlasers ist, dass er sehr präzise arbeitet. Die Energie konzentriert sich hauptsächlich auf das Haar und die Haarwurzel, während das umliegende Hautgewebe weitgehend geschont wird. Deshalb gilt diese Methode als besonders effektiv und gleichzeitig relativ hautschonend. Da sich Haare in unterschiedlichen Wachstumsphasen befinden, sind mehrere Behandlungen notwendig, um möglichst viele Haarwurzeln im richtigen Moment zu erreichen.

Kostenlose Beratung vor der ersten Behandlung

Vor der ersten Behandlung ist ein kostenloses Beratungsgespräch erforderlich. Dabei wird gemeinsam besprochen, ob die Behandlung für dich geeignet ist und welche Ergebnisse realistisch sind.

Während dieser Beratung wird auch ein Fragebogen (Anamnesebogen) ausgefüllt. Dieser enthält wichtige Informationen zu deiner Haut, deinem Haarwachstum, möglichen Vorerkrankungen sowie zur Einnahme von Medikamenten. Diese Angaben sind wichtig, um mögliche Risiken auszuschliessen und die Behandlung individuell und sicher planen zu können.

Was passiert mit der Haarwurzel?

Während der Behandlung wird das Laserlicht vom Pigment im Haar aufgenommen. Die Energie wird in Wärme umgewandelt und bis zur Haarwurzel geleitet. Diese Wärme schwächt die Haarwurzel so stark, dass sie weniger aktiv wird oder dauerhaft geschädigt wird. Dadurch wachsen die Haare mit der Zeit dünner nach oder bleiben ganz aus.

Worauf man vor der Behandlung achten sollte

  • Keine direkte Sonne oder Solarium mindestens 1–2 Wochen vor der Behandlung
  • Haut nicht epilieren, wachsen oder zupfen (ca. 3–4 Wochen vorher), da die Haarwurzel vorhanden sein muss
  • Rasieren ist erlaubt, meist 24 Stunden vor der Behandlung empfohlen
  • Keine Selbstbräuner oder Bräunungsprodukte verwenden
  • Haut sollte sauber und frei von Cremes, Parfum oder Make-up sein
  • Medikamente erwähnen, besonders solche, die die Haut lichtempfindlicher machen können

Nachsorge nach der Behandlung

Nach der Behandlung kann die Haut leicht gerötet oder warm sein. Das ist normal und klingt meist schnell wieder ab. Folgende Punkte helfen bei der richtigen Nachsorge:

  • Direkte Sonne vermeiden für etwa 1–2 Wochen
  • Sonnenschutz (SPF 50) regelmässig auftragen
  • Sauna, heisses Baden und intensiven Sport für 24–48 Stunden vermeiden
  • Haut beruhigen mit feuchtigkeitsspendenden oder beruhigenden Cremes (z. B. Aloe Vera)
  • Nicht kratzen oder reiben, falls die Haut empfindlich ist

Kontraindikationen – wann ist eine Behandlung nicht möglich?

Bei der dauerhaften Haarentfernung gibt es eine Reihe von Faktoren, die eine Behandlung entweder komplett ausschliessen oder zumindest eine Pause erfordern. Man unterscheidet zwischen absoluten, medikamentösen und relativen Kontraindikationen.

1. Absolute Kontraindikationen (Behandlung nicht möglich)

In diesen Fällen sollte keine Behandlung durchgeführt werden, da das gesundheitliche Risiko zu hoch ist:

  • Schwangerschaft und Stillzeit: Durch die hormonelle Umstellung ist die Haut lichtempfindlicher und das Ergebnis unvorhersehbar. Zudem fehlen Langzeitstudien zur Sicherheit für das Kind.
  • Akute Hauterkrankungen: Entzündungen, Herpes, Ekzeme, Psoriasis (Schuppenflechte) oder offene Wunden im Behandlungsareal.
  • Krebserkrankungen: Besonders bei Hautkrebs oder während einer laufenden Chemo-/Strahlentherapie.
  • Lichtempfindliche Erkrankungen: Dazu gehören z. B. Lupus Erythematodes oder Porphyrie.
  • Epilepsie: Die Lichtblitze (besonders bei IPL) können Anfälle auslösen.
  • Herzschrittmacher: Bei bestimmten Geräten kann es zu Wechselwirkungen kommen (Rücksprache mit dem Arzt halten).

2. Medikamentöse Kontraindikationen (Wichtig!)

Viele Medikamente machen die Haut photosensibel (lichtempfindlich). Eine Behandlung kann dann zu schweren Verbrennungen führen:

  • Antibiotika: Viele Wirkstoffe (z. B. Tetracycline) reagieren auf Licht.
  • Johanniskraut: Stark photosensibilisierend.
  • Retinoide / Vitamin A-Säure: (z. B. Isotretinoin/Accutane gegen Akne). Hier muss oft 6 Monate nach Absetzen gewartet werden.
  • Kortison: Macht die Haut dünner und empfindlicher.
  • Goldsalze: Werden manchmal bei Rheuma eingesetzt; sie können zu dauerhaften Hautverfärbungen führen.

3. Relative Kontraindikationen (Vorsicht / Abklärung nötig)

Hier muss im Einzelfall entschieden oder gewartet werden:

  • Frische Sonnenbräune / Solarium: Die Haut hat zu viel Melanin gebildet. Das Risiko für Verbrennungen oder weisse Flecken (Hypopigmentierung) ist hoch. (Meist 2–4 Wochen Pause nötig.)
  • Tätowierungen & Permanent Make-up: Laser dürfen niemals über Tattoos geführt werden, da die Farbe die Energie extrem stark absorbiert (schwere Verbrennungen und Zerstörung des Tattoos).
  • Diabetes: Aufgrund der oft verzögerten Wundheilung und verringerten Schmerzempfindlichkeit ist Vorsicht geboten.
  • Frisches Waxing / Epilieren: Da die Haarwurzel entfernt wurde, hat der Laser kein Ziel. Du musst etwa 4 Wochen warten, bis wieder Haare nachgewachsen sind (nur Rasieren ist erlaubt).

5 Gründe, die für dauerhafte Haarentfernung sprechen

Dauerhafte Haarentfernung ist für viele ein echter Gamechanger im Alltag – und das über das reine Aussehen hinaus:

  1. Massive Zeitersparnis – Kein tägliches oder wöchentliches Rasieren mehr. Die eingesparte Zeit summiert sich über Monate und Jahre erheblich.
  2. Schluss mit Erdbeerbeinen und Rasurbrand – Rasierklingen hinterlassen oft Rötungen, Schnitte oder eingewachsene Haare. Nach der Laserbehandlung gehört das der Vergangenheit an.
  3. Keine eingewachsenen Haare mehr – Wer zu eingewachsenen Haaren neigt, profitiert besonders: Der Laser zerstört die Haarwurzel, das Haar kann nicht mehr einwachsen.
  4. Langfristige Kostenersparnis – Rasierer, Klingen, Enthaarungscremes, Waxing-Termine – über die Jahre summieren sich diese Kosten. Eine dauerhafte Lösung rechnet sich langfristig.
  5. Mehr Selbstbewusstsein und Spontanität – Strand, Sport, spontane Verabredungen – einfach sein, ohne vorher an die Rasur zu denken.

Hinweis: Wir beraten dich vorab kostenlos, ob die Diodenlaser-Behandlung für dich geeignet ist.

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